Gewässerraum

Das revidierte Gewässerschutzgesetz des Bundes verlangt von den Kantonen die Ausscheidung von Gewässerräumen an allen oberirdischen Gewässern. Mit der Festlegung des Gewässerraumes nach Artikel 36a des Bundesgesetzes über den Schutz der Gewässer (GSchG) ist beabsichtigt:

  • die natürlichen Funktionen der Gewässer zu erhalten,
  • den Schutz vor Hochwasser zu gewährleisten und
  • die Gewässernutzung zu sichern.

Für die Festlegung des Gewässerraumes sind die Gemeinden zuständig. Es ist ihre Aufgabe, die Vorschriften zur Ausscheidung des Gewässerraums grundeigentümerverbindlich umzusetzen. Der Bund hat dafür eine Frist bis 31. Dezember 2018 gesetzt.

Die ALPGIS AG unterstützt die Gemeinden bei der Ausscheidung der Gewässerräume mit folgenden Leistungen:

  • Aufarbeitung der Grundlagen, Klärung der Ausgangslage
  • Erstellung einer Gesamtschau unter Berücksichtigung der Siedlungs- und Landschaftsentwicklung
  • Ökomorphologische Ausscheidung und Einteilung der Gewässer in homogene Abschnitte
  • Ermittlung der dicht überbauten Gebiete mit reduziertem Gewässerraum
  • Ermittlung der Gewässer(-abschnitte) mit erhöhtem Raumbedarf (z.B. bei Hochwasserschutzprojekten, Revitalisierungsplanungen etc.)
  • Ermittlung der natürlichen Gerinnesohlenbreite von Fliessgewässern
  • Ausscheidung des Gewässerraums im Zonenplan, Erstellung des GIS-Datensatzes
  • Behandlung des Gewässerraums im Baureglement
  • Erläuterungsbericht
  • Kommunikation und Begleitung Planerlassverfahren